Erstorientierungskurse für Asylbewerber mit unklarer Bleibeperspektive

 

Rund um den Alltag in Deutschland drehen sich die Erstorientierungskurse für Asylbewerberinnen und -bewerber. In ihnen erhalten Sie wichtige Informationen und erste Deutschkenntnisse, damit Sie sich hier zurechtfinden können.

 

Zielgruppe:

Die Erstorientierungskurse richten sich primär an Asylbewerberinnen und -bewerber, die weder aus einem Land mit hoher Anerkennungsquote (gute Bleibeperspektive) noch aus einem sicheren Herkunftsland stammen. Sind darüber hinaus Plätze frei, können auch Asylbewerberinnen und -bewerber mit guter Bleibeperspektive einen Erstorientierungskurs besuchen, vorausgesetzt die Teilnahme an einem Integrationskurs ist (noch) nicht möglich. Schulpflichtige Personen können nicht an den Erstorientierungskursen teilnehmen.

 

Inhalt der Kurse:

Die Kurse basieren auf dem Konzept "Erstorientierung und Deutsch lernen für Asylbewerber". Folgende Themengebiete werden behandelt:

 

Alltag in Deutschland

  • Arbeit
  • Einkaufen
  • Gesundheit/Medizinische Versorgung
  • Kindergarten/Schule
  • Mediennutzung in Deutschland
  • Orientierung vor Ort/Verkehr/Mobilität
  • Sitten und Gebräuche in Deutschland/Lokale Besonderheiten
  • Sprechen über sich und andere Personen/Soziale Kontakte
  • Wohnen
  • Werte und Zusammenleben

 

Für den Unterricht sucht der Kursanbieter aus dem Konzept fünf Themen aus, die zu den Bedarfen der Teilnehmenden passen. Das Modul "Werte und Zusammenleben" ist für jeden Teilnehmenden verpflichtend. Hier lernen Sie u.a., welche Grundwerte das Leben in Deutschland bestimmen und wie sich diese im Alltag gestalten.

Ergänzt wird der Unterricht um Exkursionen, zum Beispiel zu Behörden, einer Bibliothek oder zum Markt. Diese Exkursionen helfen Ihnen zusätzlich, sich in Ihrer Umgebung zu orientieren und das Gelernte gleich in der Praxis auszuprobieren.

 

Umfang der Kurse:

Ein Kurs besteht aus sechs Modulen zu je 50 Unterrichtseinheiten (= 45 Minuten) und umfasst damit insgesamt 300 Unterrichtseinheiten.

 

Teilnahme:

Die Teilnahme am Kurs ist freiwillig und kostenfrei. 

 

Weitere Informationen hierzu folgen in Kürze...

 

Gefördert durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sowie dem Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz des Landes Rheinland-Pfalz